Vloersluitkom, B-9009, BKS

roestvast staal, mat

Artikelnr. 911.53.018

  • Fluchttürsysteme

    In Flucht- und Rettungswegen werden zum Schutz von Menschenleben Fluchttüren mit Fluchttürverschlüssen eingesetzt. Der Schutz von Menschen, die sich in Gebäuden aufhalten, ist das oberste Gebot bei der Ausgestaltung der Türen, nicht nur im Brandfall, sondern für alle Paniksituationen.

    Notausgangsverschlüsse

    Notausgangsverschlüsse nach EN 179 können immer dann eingesetzt werden, wenn eine öffentliche Nutzung der Gebäude oder Gebäudeteile ausgeschlossen werden kann:

    • in privaten Wohnanlagen
    • Büros und nicht öffentlichen Verwaltungen der Industrie
    • nicht öffentlichen Bereichen von Veranstaltungsgebäuden
    • nicht öffentlichen Bereichen von Flughäfen, Banken und Einkaufszentren

    Paniktürverschlüsse

    Paniktürverschlüsse nach EN 1125 werden in öffentlich genutzten Gebäuden eingesetzt. Die Besucher kennen die Flucht- und Rettungswege und die Funktion des Fluchttürverschlusses nicht, müssen aber im Notfall die Türen intuitiv öffnen können. Ist die zukünftige Nutzung eines Gebäudes ungeklärt, müssen Paniktürverschlüsse nach EN 1125 eingeplant werden. Paniktürverschlüsse müssen eingesetzt werden in:

    • Krankenhäusern
    • öffentlichen Verwaltungen und Gebäuden mit Publikumsverkehr
    • Schulen und Universitäten
    • Diskotheken, Kinos, Konzertsäle und anderen Veranstaltungsgebäuden
    • Hotels
    • Flughäfen und anderen Verkehrsgebäuden
    • Einkaufszentren

    Leicht zu öffnen

    Fluchttürsysteme müssen im Gefahrenfall jederzeit mit einem Griff leicht, schnell und sicher geöffnet werden können. Fluchttürsysteme nach EN 179 können mit einer maximalen Öffnungskraft von 70 N geöffnet werden. Die Fluchttürverschlüsse werden auf die maximale Öffnungskraft geprüft, die senkrecht auf den Drücker aufgebracht wird.

    Paniktürverschlüsse nach EN 1125 müssen bei einer maximalen Öffnungskraft von 80 N öffnen. Zudem werden Paniktürverschlüsse darauf geprüft, dass bei einer Vorlast von 1000 N der Auslösedruck 220 N nicht übersteigt. Damit ist gewährleistet, dass in Paniksituationen mit nachdrückenden Menschenmengen die Fluchttüren geöffnet werden können.

    Diese Werte gelten auch für zweiflügelige Türelemente sowie für Verschlusssysteme, die über zusätzliche Verriegelungselemente wie Treibriegel oder Mehrfachverriegelungen verfügen.

    Fluchttürverschlüsse werden einem Vandalismustest und Dauerfunktionsprüfungen unterzogen, in denen die Alltagstauglichkeit nachgewiesen wird.

    Sichere Flucht in 1 Sekunde

    Fluchttüren müssen in der voller Breite öffnen. Paniktürverschlüsse mit einem Flachüberstand stehen von der Tür weniger ab und lassen somit einen breiteren Fluchtweg offen. Diese Ausführung kann im Gefahrenfall Menschenleben retten.

     
     

    Fluchttürverschlüsse nach EN 179 und EN 1125 gewährleisten, dass Fluchttüren innerhalb 1 Sekunde mit einer Handbetätigung ohne Schlüsselbetätigung geöffnet werden können und die sichere Flucht ermöglichen.

     
     

    Damit sich Menschen im Gefahrenfall retten können sind die Betätigungselemente nach EN 179 und EN 1125 so gestaltet, dass fliehende Personen sich nicht in den Betätigungselementen verfangen können und sich verletzen. Türdrücker und Griffstangen sind so gestaltet, dass fliehende Personen ihre Hände nicht einklemmen.

    Geprüfte Einheit von Schloss, Beschlag und Montagezubehör

    Die Praxis bei der Kombination von Produkten unterschiedlicher Hersteller hat gezeigt, dass nicht alle Kombinationen reibungslos funktionieren. Deshalb enthalten EN 179 und EN 1125 eine wesentliche Neuerung: Schloss, Beschlag und Montagezubehör der Fluchttürsysteme werden gemeinsam geprüft und dürfen nur noch als geprüfte Einheit eingesetzt. Die Komponenten zugelassener Fluchttürsysteme dürfen getrennt ausgeschrieben und vertrieben werden. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Zusammenstellung und Montage unterliegt dem Montagebetrieb.

     
     

    Durch praxisnahe Prüfungen wie dem Vandalismustest und umfangreiche weitere Abstimmungen aller Einzelprodukte wird die Montage vereinfacht und die Dauerfunktionstüchtigkeit deutlich verbessert.

     
     

    Seit dem 01.04.2003 sind alle neuen Produkte entsprechend zuzulassen und neben der CE-Kennzeichnung auch mit einem Klassifizierungsschlüssel zu versehen. Dieser gibt die jeweils geprüften Verwendungsmöglichkeiten an und erleichtert so bei einer Bauabnahme die Kontrolle der ordnungsgemäßen Zusammen­stellung der Komponenten. Die Normen sind in die Bauregelliste Teil B (europäisch harmonisierte Bauprodukte) aufgenommen und sind über die Landesbauordnungen in Verbindung mit der Musterbauordnung anzuwenden.

  • Einsteckschlösser

    Die Einsteckschlösser werden verschiedenen Einsatzbereichen zugeordnet:

    • für den Wohn- und Objektbereich
    • für Hausabschlusstüren
    • für Schiebetüren
    • für Pendeltüren
    • für Fluchtwege
    • für Feuerschutzabschlüsse
    • Rohrrahmenschlösser

    Schlossteile und Maße

    1

    Stulp

    A

    Dornmaß

    2

    Falle

    B

    Entfernung

    3

    Wechsel

    C

    Kastenhöhe

    4

    Riegel

    D

    Kastenbreite

    5

    Drückernuss, Konterfeder

    E

    Stulplänge

    F

    Stulpbreit

    Türanschlag – DIN links oder DIN rechts

    Je nach Drehrichtung einer Tür unterscheidet man Links- und Rechtstüren.

    Die Türrichtung bzw. Seitenbezeichnung nach DIN 107 wird folgendermaßen bestimmt:

    • Sichtbarer Sitz der Türbänder links = DIN links
    • Sichtbarer Sitz der Türbänder rechts = DIN rechts

    Öffnungsrichtung

    Die gebräuchlichen Bezeichnungen leiten sich von der Begehrichtung ab.

    Schlossrichtung

    In Anlehnung an die Türrichtungen werden auch die Einsteckschlösser in DIN links- und DIN rechts-Schlösser unterteilt:

    DIN links-Schloss (gerade Seite der Falle zeigt nach links)

    DIN rechts-Schloss (gerade Seite der Falle zeigt nach rechts)

    Türart

    Die Wahl eines Einsteckschlosses ist auch abhängig von der Art der Tür:

    Profil einer gefälzten Tür mit Einsteckschloss (Stulp einseitig überstehend)

    Profil einer ungefälzten Tür mit abgeschrägter Stirnseite und Einsteckschloss (Stulp beidseitig überstehend und schräg zum Schlosskasten)

    Profil einer ungefälzten Tür mit Einsteckschloss (Stulp beidseitig überstehend)

    Prüfzeichen

    An verschiedenen Instituten kann die besondere Qualität eines Einsteckschlosses mit einem entsprechenden Prüfsiegel sichergestellt werden.

    Schließart

    Bei den Einsteckschlössern in diesem Katalog unterscheidet man folgende Schließarten:

    • BB Buntbart
    • Bad/WC für Badtüren
    • PZ vorgerichtet für Profilzylinder

    Schlossfalle

    Die Falle hat die Aufgabe das Türblatt geschlossen zu halten. Die Gleitfähigkeit der Falle wird durch das Material oder durch spezielle Oberflächenbehandlungen beeinflusst (vernickeln, verchromen, Teflon Gleitbeschichten u. ä.).

    Fallendämpfung

    Um die Schließgeräusche zu reduzieren, können im Kontaktbereich von Falle und Drückernuss geräuschdämpfende Elemente eingesetzt werden.

    Modifizierte Fallenköpfe, z. B. durch den Einbau dämpfender Rollen, werden ebenfalls zur Geräusch-Reduzierung verwendet.

    Riegel

    Der Riegel hat nach DIN 18251 die Funktion in vorgeschlossener (gesicherter) Stellung den Zutritt Unbefugter zu verhindern.

    Durch einmaliges bzw. zweimaliges Drehen des Schlüssels oder der Dreholive wird der Riegel 1-tourig bzw. 2-tourig vorgeschlossen.

    Ein größerer Riegelausschluss bewirkt auch eine größere Sicherheit des Schlosses.

    Wechsel

    Über den Wechsel kann die Falle mit dem Schlüssel betätigt werden.

    Drückernuss

    Die Drückernuss eines Einsteckschlosses wird in vielen und auch sehr speziellen Ausführungen angeboten. Die im vorliegenden Katalog aufgeführten Varianten lassen sich in ihren grundsätzlichen Funktionen folgendermaßen beschreiben:

    Klemmnuss

    Das Funktionsprinzip der Klemmnuss stellt eine der einfachsten und besten Drückerbefestigungen dar. Am häufigsten ist dabei die Nuss in zwei Hälften geteilt, welche unter entgegengerichtetem Federdruck stehen. Der Drückervierkant wird dadurch verkeilt und flatterfrei gelagert.

    Drückernuss-Lagerung

    Verschiedene Drückernüsse werden zusätzlich in speziellen Ringsystemen aus Metall oder Kunststoff gelagert. Die so vergrößerte Lagerfläche der Nuss reduziert den Verschleiß sowohl in axialer als auch in radialer Richtung. Zusätzlich lässt sich durch die Wahl der Ringmaterialien auch die Gleitfähigkeit verbessern.

    Motor-Einsteckschloss

    Als Teil eines Zugangskontrollsystems erfüllen Motor-Einsteckschlösser u. a. folgende Aufgaben:

    • Die Tür wird so verschlossen gehalten, dass es versicherungstechnischen Anforderungen genügt.
    • Die Begehbarkeit der Tür von innen und außen kann wahlweise über eine Steuerung kontrolliert freigegeben werden.
    • Eine Panikentriegelung ermöglicht jederzeit die freie Begehbarkeit von innen (Fluchtwegfunktion).

    Normung nach DIN

    Einsteckschlösser können nach DIN 18251 geprüft und 5 Schlossklassen zugeordnet werden:

    Klasse 1

    • Schloss für Innentüren (leichtes Innentürenschloss)
    • Dornmaß 55 mm
    • Schlossdecke zweifach befestigt
    • Türgewicht max. 40 kg *
    • geringe Beanspruchung

    Klasse 2

    • Schloss für Innentüren mit erhöhten Anforderungen (Innentürenschloss)
    • Dornmaß 55 mm
    • Schlossdecke mindestens zweifach befestigt
    • Türgewicht 40–50 kg*
    • übliche Beanspruchung

    Klasse 3

    • Schloss für Wohnungsabschlusstüren
    • Dornmaß 55 mm
    • Schlossdecke mindestens dreifach befestigt
    • Türgewicht 50–60 kg*
    • mittlere Beanspruchung
    • Typprüfung nach DIN 18257 bei fest montierten Beschlägen mit 200.000 Betätigungen der Falle und 50.000 Betätigungen des Riegels

    Klasse 4

    • Schloss für hohe Benutzerfrequenz und erhöhte Einbruchhemmung
    • Dornmaß 55–100 mm
    • Schlossdecke mindestens dreifach befestigt
    • Türgewicht über 60 kg*
    • hohe Beanspruchung
    • Typprüfung nach DIN 18257 bei fest montierten Beschlägen mit 500.000 Betätigungen der Falle und 100.000 Betätigungen des Riegels

    Klasse 5

    • Schloss für hohe Benutzerfrequenz und erhöhte Einbruchhemmung
    • Dornmaß 55–100 mm
    • Schlossdecke mindestens dreifach befestigt
    • Türgewicht über 60 kg*
    • hohe Beanspruchung
    • Typprüfung nach DIN 18257 bei fest montierten Beschlägen mit 500.000 Betätigungen der Falle und 100.000 Betätigungen des Riegels
     
     
     
     

    * Das Türgewicht bezieht sich auf eine Normtür der Größe 2 x 1 m.

  • Fluchttürfunktion B – Umschaltfunktion

    Durch den Drücker auf der Außenseite kann die Tür als Verbindungstür genutzt werden bei:

    • Flurtüren in Verwaltungen und Bürogebäuden
    • Flurtüren in Altenheimen
    • Nebeneingangstüren
    • Nebeneingängen in Kindergärten, Schulen und Hotels

    Grundstellung: Funktion von innen und von außen

    Durchgang von beiden Seiten durch Betätigen der Drücker. Dabei wird die Falle zurückgezogen, die Schlossnuss ist beidseitig eingekuppelt.

    Grundstellung: Funktion von außen

    Die Nuss ist entkuppelt; der Verschluss befindet sich im Leerlauf. Die Tür kann von außen nur mit dem Schlüssel geöffnet werden.

    Dabei wird die Schlossnuss eingekuppelt und die Tür kann durch Betätigen des Drückers geöffnet werden. Die Nusskupplung muss mit dem Schlüssel wieder in den Leerlauf zurückgeschaltet werden.

    Funktion von innen

    Die Tür kann jederzeit nach außen in Fluchtrichtung durch Betätigen des Drückers geöffnet werden.

    Verriegelung

    Bei Schlössern mit Automatik werden Automatikfalle und -riegel automatisch verriegelt.

    Funktion von außen

    Die Nuss ist entkuppelt; der Verschluss befindet sich im Leerlauf. Die Tür kann von außen nur mit dem Schlüssel geöffnet werden.

    Dabei wird die Schlossnuss eingekuppelt und die Tür kann durch Betätigen des Drückers geöffnet werden. Die Nusskupplung muss mit dem Schlüssel wieder in den Leerlauf zurückgeschaltet werden.

    Funktion von innen

    Die Tür kann jederzeit nach außen in Fluchtrichtung durch Betätigen des Drückers geöffnet werden.

  • Fluchttürfunktion D – Durchgangsfunktion

    Durch den Drücker auf der Außenseite kann die Tür als Verbindungstür genutzt werden bei:

    • Flurtüren in Verwaltungen und Bürogebäuden
    • Flurtüren in Altenheimen
    • Nebeneingangstüren
    • Nebeneingängen in Kindergärten, Schulen und Hotels

    Grundstellung: Funktion von innen und von außen

    Durchgang von beiden Seiten durch Betätigen der Drücker. Dabei wird die Falle zurückgezogen, die Schlossnuss ist beidseitig eingekuppelt.

    Verriegelung: Funktion von außen

    Durchgang durch Betätigen des Drückers. Die Schlossnuss ist nach einer Fluchttürfunktion wieder eingekuppelt.Bei der Verriegelung über den Schließzylinder wird der Außendrücker ausgekuppelt

    Verriegelung: Funktion von innen

    Die Tür kann jederzeit nach außen in Fluchtrichtung durch Betätigen des Drückers geöffnet werden.Nach Betätigung des Türdrückers ist der Riegel so lange zurückgeschlossen, bis über den Schlüssel wieder verriegelt wird.

  • Wechselfunktion E

    Durch den feststehenden Türknopf an der Außenseite kann die Tür von außen nur mit einem Schlüssel geöffnet werden. Die Wechselfunktion E wird eingesetzt bei:

    • Türen an Trafostationen und Heizungsräumen
    • Aufzugsanlagen
    • Tiefgaragen
    • Eingangstüren für Läger und Geschäftshäuser
    • Hauseingangstüren in Miets- und Mehrfamilienhäusern

    Grundstellung: Funktion von außen

    Als Beschlag darf nur ein feststehender Knopf verwendet werden.

    Der Durchgang nach innen ist nur mit einem Schlüssel möglich.

    Durch Drehen des Schlüssels wird die Falle zurückgezogen.

    Funktion von innen

    Die Tür kann jederzeit nach außen in Fluchtrichtung durch Betätigen des Drückers geöffnet werden.

    Verriegelung

    Bei Schlössern mit Automatik werden Automatikfalle und -riegel automatisch verriegelt.

    Funktion von außen

    Durchgang nur mit Schlüssel, dabei wird die Falle zurückgezogen.

    Funktion von innen

    Die Tür kann jederzeit nach außen in Fluchtrichtung durch Betätigen des Drückers geöffnet werden.

    roestvast staal, mat

    Artikelnr. 911.53.018

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    Artikelgegevens
    Vloersluitkom

    Toepassing

    voor insteek-espagnoletsloten
    voor espagnoletstang onder

    Materiaal

    roestvast staal

    Oppervlak

    mat
    06.12.2019

    Vloersluitkom, B-9009, BKS

    roestvast staal, mat

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